Behandlung von Clusterkopfschmerzen

Was sind Clusterkopfschmerzen?

Clusterkopfschmerzen sind meist einseitige, sehr starke Attacken von Kopf- und Gesichtsschmerzen. Unbehandelt dauern die Attacken jeweils zwischen 15 Minuten bis zu 3 Stunden.

Das Zentrum des Schmerzes liegt dabei in der Region hinter den Augen und im Bereich der Stirn und der Schläfen.

Zusätzlich zu den Kern-Attacken treten häufig ein oder mehrere Zusatzsymptome wie Bindehautrötung, Zuschwellen der Nase, bzw. Naselaufen, Augentränen, Pupillenverengung, Oberlidsenkung, Oberlidschwellung und Schwitzen auf Stirn und im Gesicht auf.

Der Patient ist in dieser Phase meist unruhig und verspürt einen Bewegungsdrang.

Unterschieden wird dabei zwischen episodischem Kopfschmerz (ca. 75 % der Patienten) und chronischem Clusterkopfschmerz  (ca. 25 % der Patienten).  Schmerzfreie Zeiträume wechseln sich dabei mit schmerzfreien Passagen ab, die von 2 Wochen bis mehrere Jahre andauern können. Beim chronischen Clusterkopfschmerz gehen die einzelnen Schmerzperioden ineinander über und können oft nicht mehr voneinander getrennt werden.

Die Attacken treten häufig zur selben Tageszeit auf, zumeist am frühen morgen oder in den ersten Stunden nach dem Einschlafen.

Die Clusterkopfschmerzen treten meist erstmalig ab dem 30. Lebensjahr auf.

Wie entstehen Clusterkopfschmerzen

Auslösefaktoren für die Clusterkopfschmerzen sind bekannt, allerdings sind diese nicht für alle Patienten gleich, sind auch in der individuellen Wirkung unterschiedlich.

  • Alkohol: Bereits kleine Menge können Clusteranfälle auslösen, andererseits kann größerer Alkoholkonsum auch Clusterattacken vermeiden. Es wird jedoch dringend vor einer "Alkoholtherapie" gewarnt. Neben der Suchtgefahr, Persönlichkeitsveränderung, Organschäden etc.  konnte keine dauerhafte positive Wirkung nachgewiesen werden.
  • Histamin
  • Calciumantagonisten (z.B. Nitroglyzerin)
  • Blendlicht (In diesem Fall wirkt sich das Tragen von Sonnenschutzgläsern während der Clusterattacke positiv auf den Verlauf aus)
  • Verschiebungen der Halswirbel So kann der Clusterkopfschmerz durch Verschiebungen der Halswirbel und der umliegenden Strukturen wie auch einer Kiefergelenksblockade/ Verschiebungen  ausgelöst werden. So eine Blockade stellt einen Engpass dar und wichtige Nerven und Gefäße werden einfach abgedrückt und so ein chronischer Schmerzkreislsuf ausgelöst.
  • Hormonelle Veränderungen Desweiteren steht der Clusterkopfschmerz sehr eng mit der hormonellen Situation in Verbindung. So kann z.B: während eines plötzlichen Hormonabfalls (wie z.b: in der Pillenpause) ein plötzlicher Dauerreiz an den  Rezeptoren der Nerven entstehen, welche wiederum einem Cluster Kopfschmerz triggern können.
  • Allergien Dies kann auch bei Allergien (Lebensmittel oder andere ...) der Fall sein.
  • Zahnentzündungen Desweiteren kann ein Cluster Kopfschmerz aufgrund von Zahnentzündungen entstehen.
  • Nasen Nebenhöhlentzündungen können Clusterkopfschmerzen auslösen.#
  • Verschiedene Augenerkrankungen können ebenfalls den Cluster "triggern".

 

So sieht man, dass es viele Auslöser für den Clusterkopfschmerz gibt und auch mehrere Auslöser zusammen den Kopfschmerz auslösen können.

Clusterkopfschmerzen - Diagnose

Die Diagnose "Clusterkopfschmerz" ist zumeist dann gesichert, wenn mindestens 5 erkennbare Attacken mit mindestens einem der Zusatzsymptome aufgetreten sind.

Clusterkopfschmerzen - Behandlung

"Clusterkpofschmerzen nicht heilbar"

ist eine alte, bekannte Aussage der Schulmedizin. In der Chinesischen Medizin, vor allem in Verbindung mit osteopathischen Therapien können auch Clusterkopfschmerzen in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden.

Die meisten Therapien in der klassischen Medizin beschränken sich sowohl bei der episodischen als auch bei der chronischen Form der Clusterkopfschmerzen auf die Verminderung der Häufigkeit der Episoden/Attacken, sowie auf die Linderung der Attacken.

Die Schmerztherapie besteht dabei aus 2 Säulen.

  1. Akuttherapie: Hierbei geht es in erster Linie darum, einen akuten Schmerzschub zu behandeln und diesen zum Einen erträglicher zu machen und zum Anderen zu verkürzen.
  2. Intervalltherapie: Diese Behandlung zielt darauf ab, das Auftreten von Cluster-Attacken in der Anzahl zu verringern und im Idealfall langfristig zu vermeiden.

 

Herkömmliche Therapien und Maßnahmen sind weitgehend wirkungslos

Die breite Palette der Behandlungsmöglichkeiten der klassischen Medizin bleibt leider größtenteils wirkunslos, bzw. wirkungsarm. Dies gilt vor allem für die üblichen Kopfschmerzmittel wie ASS oder Paracetamol. Selbst Morphium ist in vielen Fällen wirkungslos.

Erfolgreiche Behandlung mit der Kombination aus TCM (Traditioneller Chinesischen Medizin), Akupunktur und Osteopathie

Die chinesische Medizin und die osteopathische Medizin versucht mit ihrem ganzheitlichen Ansatz alle Ursachen aufzudecken und so kann mit großen Erfolg der Clusterkopfschmerz an der Wurzel behandelt werden. Eine Kombibehandlung mit Akupunktur und Osteopathie zusammen zeigt großartige Erfolge und wurde von mir sehr oft sehr erfolgreich behandelt. Dennoch ist es bei jedem Patienten immer individuell und es ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Sind sie davon betroffen? Ich helfe Ihnen sehr gerne in meiner Praxis weiter und wir versuchen gemeinsam die Ursache ihrer Erkrankung zu finden.

Ich freue mich auf Ihren Kontakt!

Dr. of medicine (Univ. Shandong/)
Caroline Klann

Schmerztherapie München

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    Dr. of Medicine (Univ. Shandong) Caroline Klann
    Osteopathie · Akupunktur · Trad. chinesische Medizin
    Theatinerstraße 33, Durchgang Residenzpassage · 80333 München
    Telefon 089/54 04 77 07

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